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Buch des Monats:


Diana Weis (Hrsg.)

 

Cool Aussehen

Mode & Jugendkulturen

 

250 überwiegend farbige Abbildungen

Großformat 28,0 x 21,0 cm 

Hardcover, 240 Seiten, 1200g 


36,- Euro

Buch des Monats


  

Der Verlag des Archiv der Jugendkulturen wird verkauft – vielleicht an DICH? 

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Buch der Erinnerungen

Buch der Erinnerungen

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Klaus Farin:  

Buch der Erinnerungen 

Die Fans der Böhsen Onkelz 

Neuauflage 2007 

344 Seiten, gebunden,140 Abbildungen 

ISBN 978-3-940213-26-6

Mehr Details


18,00 €

Die vier Musiker der Frankfurter Band Böhse Onkelz, in den 80er Jahren die bedeutendste Kultband der Skinheadszene, bis zu ihrer Auflösung 2005 die kommerziell erfolgreichste deutsche Heavy-Metal-Band, haben in ihrer Karriere gewaltige Identitäts- und Image-Wandlungen vollzogen. Und ihre Fans? Gingen sie den Weg mit? Was verkörpern die Böhsen Onkelz heute für ihre jüngeren Fans, die die rechtsradikale Phase nur noch aus den Medien kennen? Eine spannende Frage, zumal bei einer Band, mit deren Texten sich die Fans so hochgradig identifizieren wie bei kaum einer zweiten.


"In zwanzig Jahren sind die Onkelz ein Mythos wie die Beatles."


Der ursprünglich im Jahr 2000 mit einem Umfang von 140 Seiten erschienene Band liegt nun bereits in der 7. Auflage mit 344 Seiten Umfang vor. Was ist neu? Zunächst natürlich: Die 2007er Auflage wurde erstmals als Hardcover gebunden und noch aufwendiger (mit zahlreichen neuen Bildern) gestaltet und ist damit auch hervorragend als Geschenkbuch geeignet. Inhaltlich enthält das Werk auf der einen Seite einen etwa 100 Seiten umfassenden Essay von Klaus Farin zum biographischen Werdegang und subkulturellen Hintergrund der Band sowie parallel dazu Beiträge von mehr als 70 Fans der Band über ihr Selbstverständnis und ihre Interpretationen der Bandgeschichte, -texte und -leidenschaft. Erstmals in dieser Auflage hinzugekommen ist auch ein eigenes Kapitel zu den Onkelz im Internet! (Dort ist mittlerweile auch unter  www.buch.tioz.de ein Diskussionsforum zum Buch eingerichtet.) Abgerundet wird das Werk durch einen Service-Teil, der u. a. sämtliche Veröffentlichungen der Onkelz (legale ebenso wie illegale) und alle Konzerte dokumentiert. Trotz allem bleibt es beim alten Preis: 18 Euro, keinen Cent mehr!


"Das Leben, das scheiß doofe Leben, ist manchmal so aussichtslos, so einsam, so kalt und hässlich. Als Onkelz-Fan weiß man, dass es irgendwo jemanden gibt, dem es auch schlecht, sauschlecht ging. Und dieser Mensch hat die Gabe, Texte darüber zu schreiben und es 'rauszuschreien. Und das tut verdammt gut!"  

Jenny (22)


"Ein sehr gutes Buch. Von einem sehr guten Autor, der sich als einer der wenigen ernsthaft mit Jugendkulturen auseinandersetzt und über Themen schreibt, die er für wichtig hält.
Alles in allem finde ich das Buch sehr gelungen und denke, dass es für Onkelz-Fans fast eine Pflichtlektüre ist, aber auch für Nicht-Fans interessante Einblicke in das Leben der Fans bringt."

Trisa, www.ciao.de


"Natürlich könnte man Farin vorwerfen, sich mit seinem soeben erschienenen Buch als Trittbrettfahrer der Veröffentlichungswelle im Bereich harter deutscher Rockmusik zu betätigen. Doch erstens ist das beim Initiator des bundesweit einzigartigen Archiv der Jugendkulturen nicht zu vermuten, zum zweiten unterscheidet sich das Buch durch zurückhaltenden Stil, sichere Quellenangaben und Übersichtlichkeit von dem Großteil der eben angesprochenen Druckerzeugnisse. Gewöhnungsbedürftig ist zunächst die vom Konzept des Autors beeinflusste Gestaltung. Während ungeradseitig eine auf das Wesentliche beschränkte Biographie von Deutschlands umstrittenster Rockband zu finden ist, lauert geradseitig das, was sich als das Interessantere herausstellt: eine gewaltige Menge an Statements von Onkelzfans. Für den historisch ausgerichteten Farin-Blick spricht dabei die Trennung von Westfans und Ostfans. Auch exotisch anmutende Statements gibt's zu lesen, so dass vom linken christlichen Onkelianer oder das von der die Nationalzeitung lesenden nicht mehr so rechten, eher so mittellinken Hausfrau. Fazit: Für Leser, die es mögen, selbst zu denken, ist dieses Buch eine spannende und im Endeffekt sehr lohnende Lektüre. Pflichtexemplare sollten sich alle diejenigen besorgen, die hauptberuflich Jugendarbeit betreiben; inklusive konfirmandenunterrichtende Pfarrer, die hier viel Wertvolles zu den Themen "Vorurteil", "Wandlungsfähigkeit" und "persönliches Zeugnis ablegen" finden werden. Wie wär's, unter Zuhilfenahme dieses Buches einmal eine Unterrichtsstunde unter dem Titel "vom Saulus zum Paulus" vorzubereiten?

CrossOver (das christliche Musikmagazin) Nr. 14


"Von der Band-Geschichte bis zu den O-Tönen der Onkelz-Fans ist das Buch eine einzige Werbung für die Böhsen Onkelz, ein Buch, das die Band problemlos auf ihren Touren neben anderen Merchandise-Artikeln verkaufen kann, würden ihre Fans denn Bücher lesen. Die hier wiedergegebenen Aussagen der Fans ("Die Onkelz sind für mich Arbeitermusik", "Ich bin links, bin Christ und Onkelz-Fan", "Die Onkelz sind die Band der kleinen Leute und sozial Schwachen") werden wohl künftig auch die Presseinfos des Labels schmücken - für niemand anderen nämlich als die Band und deren Manager ist dieses Buch geschrieben worden."

Martin Büsser in: junge Welt


"Ein packendes Buch, in dem der deutsche Jugendkulturexperte in der von ihm gewohnt kompetenten und zugleich unterhaltsamen Art das Phänomen Böhse Onkelz beleuchtet. Eine Lektüre, die mit Insider-Wissen und hohem Informationsgehalt überzeugt und gerade durch das ständige Oszillieren von Hard Facts und unterhaltsamen Stories zudem durchgängig spannend ist." 

Beate Großegger in: Tracts 4/2000, hrsg. vom Österreichischen Institut für Jugendforschung


"Dieses Buch ist der totale Wahnsinn und für jeden Onkelz-Fan ein Muß!" 

Glumanda2000 in amazon.de


"An der Frankfurter Rockband schieden sich jahrelang die Geister: umstritten und erfolgreich wie keine andere deutsche Gruppe. Der renommierte Autor analysiert akribisch und um Objektivität bemüht das Onkelz-"Fanomen", lässt ausgiebig auch die Fans zu Wort kommen. Ein aufschlussreiches Buch, das tiefe Einblicke in die Seelenwelten meist verzagter junger Leute bietet, plus umfangreichem Anhang zur Bandgeschichte."

Roland Schmitt in: ekz-Informationsdienst

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